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turi2 podcast - Menschen. Medien. Marken


“Unser Feld ist natürlich die Welt”: So lief das turi2-Chefgespräch mit Peter Limbourg.

Auf einer Wellenlänge: “Wer für uns in Afrika, Asien oder Mexiko unterwegs ist, riskiert teilweise sein Leben.” Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, tritt im turi2 Clubraum zum Chefgespräch mit Peter Turi an und würdigt die Leistungen seiner 3.300 Mitarbeiterinnen in aller Welt. Auch hier in Deutschland könnten “Journalisten mal Ärger kriegen oder einen Shitstorm”, mit den Gefahren in weniger stabilen Ländern sei die Arbeit aber nicht zu vergleichen. Die Leitung der Deutschen Welle ist für ihn ein Lebenstraum, sagt er. Als Diplomatensohn sei er in vier verschiedenen Ländern aufgewachsen, die Welt sieht er als “sein Feld”.

Außerdem berichtet Limbourg, dass der Sender in einigen Ländern mit staatlicher Zensur kämpft. So sei in China kaum ein Durchkommen durch die “Great Firewall”. Die Zensur im Iran lasse sich dagegen umgehen. In vielen Ländern sei der internationale deutsche Sender aber willkommen und produziere für und mit lokalen Partnersendern in Radio und TV. Weitere Themen des knapp einstündigen Gesprächs sind u.a. sensible Sprache – Limbourg will “keine Sprachpolizei, die Häkchen macht”, aber dennoch niemanden ausschließen – und Diversität.

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Können Familien-Firmen Nachhaltigkeit besser als Konzerne? So lief der Media-Talk bei Clubhouse.

Senf dazu: “Der durchschnittliche CEO hat eine Halbwertszeit von drei Jahren.” Michael Durach, Chef des Senf- und Ketchup-Herstellers Develey, ist überzeugt, dass Familienunternehmen grundsätzlich langfristiger denken als Konzerne, da u.a. keine Quartalsziele erreicht werden müssen. Im Mittwoch-Media-Talk bei Clubhouse sind sich er und Wolfgang Bscheid einig, dass Familien-Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit die Nase vorn haben. Am Mittwochmittag haben sie gemeinsam mit Christian Faltin von Cocodibu und turi2-Clubchef Peter Turi eine gute Stunde lang diskutiert. Wolfgang Bscheid von Mediascale gibt zu, dass das Thema Nachhaltigkeit in seiner Mediaagentur anfangs "schwer zu greifen" war. Gerade für jüngere Kolleginnen sei Nachhaltigkeit im Job ein Anspruch und nicht nur ein "Zusatzprojekt".

Mit der Green GRP-Initiative sollen Unternehmen bei der Serviceplan-Tochter Werbung künftig klimaneutralisiert buchen können. Bscheid plädiert für einen offenen Umgang mit Konsumentinnen, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert. Michael Durach ergänzt: "Der Verbraucher sieht selbst, dass nicht alles von heute auf morgen möglich ist." Er findet, dass seine Firma ihre Nachhaltigkeits-Aktivitäten bisher womöglich nicht gut genug kommuniziert hat. So sei der Senf des 1845 gegründeten Familienunternehmens inzwischen klimaneutral, am nachhaltigen Ketchup arbeite die Firma gerade.

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Clubfrühstück #7: “Veränderung muss nicht per se negativ sein.”

Wohlstand neu gedacht: "Veränderung muss nicht per se negativ sein", sagt Klima-Aktivist Quang Paasch von Fridays For Future beim Clubfrühstück zur Klimakrise im turi2 Clubraum. "Jede Ebene unseres Lebens muss neu gedacht, reflektiert und transformiert werden." Das Überdenken der eigenen Lebensweise müsse jedoch nicht zwangsweise Verzicht bedeuten. Als Beispiel führt er an, statt vielen kurzen Reisen lieber eine längere zu machen. Zustimmung erhält Paasch von Wolfgang Bscheid, der sich bei Mediascale für Nachhaltigkeit in der Werbeplanung einsetzt: Marken und Werbung müssten es Konsumentinnen "leichter machen", indem sie "hochattraktive und sozial-akzeptierte Lebenswelten bauen", die es ermöglichen, einen hohen Lebensstandard zu haben, "der versucht, so wenig Schaden wie möglich anzurichten".

Bscheid appelliert: "Bitte unterschätzt mir nicht den enormen Einfluss, den der Konsument mit seiner kleinen Entscheidung am Regal auf die ganz großen Marken hat." Die Kaufentscheidungen seien der Treiber dafür, dass Gütesiegel und Aussagen zur Nachhaltigkeit in der Kommunikation an Bedeutung gewinnen. Die Mediascale-Mutter Serviceplan bietet Werbekunden nun an, die CO2-Emissionen ihrer Kampagnen auszugleichen. Klima-Aktivist Paasch warnt aber davor, sich mit Indivudal-Entscheidungen zu begnügen: "Dass Gefährliche ist, dass wir denken, 'Ich lebe jetzt vegan, ich habe mich gegen diese Reise entscheiden und habe ein nachhaltiges Produkt gekauft. Jetzt bin ich eine bessere Person, jetzt muss ich gar keine politischen Forderungen mehr stellen."

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OILP #6: Vom Vorbild zum Sorgenkind – so blickt die Welt auf die Corona-Lage in Deutschland.

Internationale Insights: In Ausgabe 6 des Innovation Live Podcast blicken Tess Kadiri und Richard Gutjahr gemeinsam mit Expats und Journalistinnen auf die Corona-Lage weltweit. "Besorgniserregend" nennt Digital Producer Marc Labitzky in New York die Situation in Deutschland. Die Menschen in der Stadt hätten die Deutschen mit ihren leergefegten Straßen erst als Vorbilder gesehen. Das sei jetzt nicht mehr so. Richard Gutjahr meldet sich aus Irland und erzählt, wie sich Dublin innerhalb weniger Tage wegen sprunghaft steigender Infektionszahlen in eine Geisterstadt verwandelt hat.

Journalist Karsten Lohmeyer lebt auf Bali 800 Meter vom Strand entfernt, statt Urlaubsfeeling erlebt er einen "ganz komischen Schwebezustand". Der Blick auf Deutschland lässt ihn bei der Mischung aus Impfgegnerinnen und Coronaleugnern "aus der Ferne verzweifeln". Journalistin Lilian Schmitt wünscht sich für Deutschland stärkere Kontrollen der Corona-Maßnahmen, wie es in Marokko üblich ist. Die frühere Türkei-Korrespondentin Senada Sokollu berichtet, dass sich das Land schon seit 2016 von einem Ausnahmezustand zum nächsten hangelt. Sie glaubt, dass die Menschen dort krisenerprobter sind als in Deutschland und sich über die Corona-Maßnahmen wenig wundern.
Der Arzt Benjamin Zeier ist Leiter einer Covid-Intensivstation in Peru und hat viele dramatische Verläufe erlebt, weil Infizierte nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wurden. Im Vergleich zu Deutschland bewertet er die Lage in Peru "deutlich prekärer", findet einen Vergleich zwischen beiden Ländern jedoch schwierig.

Israel avanciert in der Coronakrise zum Vorbild. 90 % der Menschen über 16 Jahren sind bereits geimpft, sagt Bloggerin Jenny Havemann. Deutschland hänge mit Innovationen hinterher, was sich jetzt räche.

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“Dummheit als Geschäftsmodell” – so lief das Clubfrühstück mit Henning Beck und Alexander Leinhos.

Algorithmen an der Macht: "Im Netz nichts Neues", diese Erkenntnis, formuliert von Vodafone-Kommunikationschef Alexander Leinhos, steht am Ende des turi2 Clubfrühstücks am Sonntag. Zuvor hatte Hirnforscher und Wissenschaftserklärer Henning Beck u.a. berichtet, dass Google-Mitarbeiterinnen ihm bei der Recherche zu seinem neusten Buch davon abgeraten haben, bei Google nach Informationen zu suchen, wenn er wirklich zu neuen Erkenntnissen kommen will. Als Problem identifiziert die Talk-Runde um Tessniem Kadiri und Peter Turi die Algorithmen von Google, Facebook, Netflix & Co, die jeder Nutzerin auf sie zugeschnittene Inhalte zeigen und den Menschen in gewisser Weise das Denken abnehmen: Die Dummheit der Menschen werde in den sozialen Netzwerken zum Geschäftsmodell, sagt Beck. Er sieht unsere Gesellschaft in einer ähnlichen Situation wie zu Zeiten Immanuel Kants vor 230 Jahren.

Beck wünscht sich denn auch "eine neue Form von Mündigkeit und Aufklärung" in Sachen Facebook und Social Media. Die Menschen sollten die Mechanismen der Netzwerke kennen und sich bewusst machen, dass jeder Post für jede individuell optimiert ist. Er verdammt die Netzwerke nicht, sondern plädiert für eine bewusste und kritische Nutzung, etwa gezielte Auszeiten. Denn dem Reiz der Plattformen kann sich auch unser Podium nicht entziehen: Alexander Leinhos sagt, dass er zuletzt TikTok exzessiv erkundet hat, Henning Beck verliert sich gerne mal bei Twitter und Peter Turi gibt zu, zuletzt Clubhouse fast suchtmäßig genutzt zu haben.

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"Wir gehen durch die Vordertür" – Chefredakteurin Brigitte Huber zeigt die neue "Gala".

Alles neu macht der März: Das People-Magazin "Gala" liegt seit heute in runderneuerter Form am Kiosk und im Briefkasten der Abonnentinnen – im Video- und Podcast-Interview von turi2 zeigt und erklärt Chefredakteurin Brigitte Huber, was sie und ihr Team verändert haben. So ist das Logo jetzt moderner, die Farben sind frischer und die Bildstrecken großzügiger. Auch inhaltlich baut Huber ordentlich um: Die Schluss-Rubrik "Immobilie der Woche" muss weichen – künftig verrät am Ende immer eine Prominente ein bisher unbekanntes Detail aus ihrem Leben. Auch im Heft gibt es neue Rubriken, die die Leserinnen näher an die Promis heranbringen sollen – ohne aufdringlich zu sein.

Die "Gala" geht durch die Vordertür und liegt nicht mit dem Feldstecher auf der Lauer, sagt Huber. Sie ist überzeugt, dass sie in einem Vertrauensverhältnis zu den Prominenten mehr erfährt als durch Gerüchte, die am Ende ohnehin zu 80 % falsch seien. Die Leserinnen wüssten das zu schätzen. Huber erklärt, dass sich die Abo-Zahlen in der Pandemie gut entwickelt haben und dass das Heft auch bei den Werbekunden gut ankommt – die Chefredakteurin freut sich über "60 gebuchte Anzeigen" in der Relaunch-Ausgabe.

Im ausführlicheren Podcast spricht Huber darüber, wie sie in die Rolle der Multi-Chefredakteurin hineingewachsen ist. Huber betreut neben der "Gala" die "Brigitte"-Gruppe mit mehreren Magazinen sowie die Personality-Magazine "Guido" und "Barbara". Sie hat das Loslassen lernen müssen, sagt Huber, leicht gefallen ist ihr das anfangs nicht.

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In Führerhaus statt im letzten Wagen: So lief das turi2-Chefingespräch mit Patricia Schlesinger.

Menschen und Moneten: "Wir müssen bestimmte Dinge sein lassen, damit wir neue Dinge tun können", sagt Patricia Schlesinger im Chefingespräch mit Peter Turi im turi2 Clubraum. Unter "sein lassen" fällt die Streichung zweier Formate, 75 freie Mitarbeiterinnen sollen nicht mehr im bisherigen Umfang beschäftigt werden. Ein Sender muss die Möglichkeiten haben, sich zu verändern, erklärt Schlesinger. Das gelte auch für die Diversität in den Redaktionen: Bei Arbeiter- und Migrantenkindern "sind wir noch nicht gut genug", gibt sie zu. Auch mit sprachlichem Wandel geht Schlesinger offen um: Mit dem Gendersternchen konnte sie sich anfangs nur schwer anfreunden, inzwischen ist sie aber überzeugt, dass sich die Schreibweise durchsetzen wird.

Patricia Schlesinger plädiert dafür, Menschen dort zu erreichen, wo sie sind: im Netz und und im klassischen Radio und TV. Für den Sender bedeute das, mit weniger Geld und weniger Menschen mehr Programm zu machen. Dass dieser Wandel den Menschen im RBB einiges abverlangt, ist Schlesinger bewusst. Wenn der Zug abfährt, steige sie aber "lieber ins Führerhaus anstatt in den letzten Wagon". Vorne könne man nämlich noch mitentscheiden, welche Weiche man nimmt.

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Freund oder Feind der Redaktion? So lief die turi2-Montagsrunde über Clubhouse und Social Media.

Es ist kompliziert: Clubhouse könnte ein guter Freund für Redaktionen werden, darüber sind sich die Teilnehmerinnen der Montagsrunde im turi2 Clubraum einig. Doch zu welchem Preis? "Hype hin oder her: Es ist so, dass man sich grämt, dass man es nicht selbst erfunden hat", gesteht Lorenz Maroldt, "Tagesspiegel"-Chef seit 2004. Ein Stichwort zieht sich trotz des Lobs für die App durch die Clubhouse-Runde: Kapazitätsprobleme. "Wofür ein Talk, der nur 50 oder 100 Leute erreicht?", fragt Swen Thissen, Social-Media-Manager bei stern.de. Jörg Rheinländer vom Hessischen Rundfunk ergänzt: "Sinn macht es nur, wenn wir in einer Community Qualitätsvolles mitnehmen können." Wichtig im Social-Media-Alltag über Clubhouse hinaus: "Leidenschaft und Neugier haben, um neue Plattformen auszuprobieren", sagt Enita Ramaj, Cosmopolitan.de-Chefin. Dennoch müsse das Kosten-Nutzen-Verhältnis bedacht werden. Clubhouse sei für Bauer eher Business- als Reichweiten-Plattform.

"Ich erkenne noch nicht, wie gut der Freund werden könnte und zu welchem Zwecke", sagt Rheinländer. Bisher sei Clubhouse eher der Feind aufgrund des Aufwands. Und wie ist allgemein der Beziehungsstatus zwischen Redaktionsalltag und Social Media? Thissen: "In jeder Beziehung gibt es Stress und man muss nicht alles wunderbar finden." Für ihn überwiegen die Chancen der sozialen Netzwerke. "Wir begreifen das als Tool - entweder man setzt das Ding richtig an oder es knickt ab", ergänzt Lorenz Maroldt.

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“‘Konservativer Knochen’ triff nur einen Teil meiner Person.” So lief das Clubfrühstück mit Sigmund Gottlieb.

Treffen der Generation: Beim turi2 Clubfrühstück auf Clubhouse diskutieren Peter Turi und Tess Kadiri am Sonntagmorgen mit Sigmund Gottlieb, der von 1995 bis 2017 Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens war. Gottlieb gilt vielen noch heute als letzte konservative Stimme der ARD. Dass seine Kommentare heute auch von Kollegen, die sich eher auf der linken Seite des politischen Spektrums verorten, vermisst werden, hört er gerne. Ein "konservativer Knochen" will Gottlieb dennoch nicht sein. Zum Abschied 2017 haben ihn Mitarbeiterinnen gar zum "letzten Punk der ARD" erklärt. Eine konservative Haltung besteht für ihn denn auch nicht nur darin, Bewahrenswertes zu bewahren, sondern auch offen für Neues zu sein. Gottlieb glaubt, dass "ideologische Trennungen" in der Politik heute eine deutlich kleinere Rolle spielen als früher – Politikerinnen hätten oft gar keine Zeit mehr, über ihren Kurs nachzudenken, sondern müssten einfach entscheiden.

Offen ist Gottlieb auch bei den Fragen nach Gendersternchen und Jugendsprache. So sieht für ihn das geschriebene * zwar wie ein Verweis auf eine Fußnote aus und auch die gesprochene Gender-Lücke findet er "gewöhnungsbedürftig". Gleichzeitig plädiert er dafür, "nicht deutsch-verkrampft" zu diskutieren und findet die Diskussion um eine gerechte Sprache als noch "nicht abgeschlossen". Es sei das Privileg der Jugend, eine eigene Sprache zu generieren. Richtig "ätzend" findet Gottlieb dagegen, wenn sich 60-Jährige bei jungen Leuten anbiedern, in dem sie ihre Sprache übernehmen.

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Clubhouse als Tor zur Welt – so lief der Open Innovation Live Podcast #5.

Der Traum vom Tellerrand: "Wozu taugt dieses Clubhouse eigentlich?", fragt Peter Turi im turi2 Clubraum am Donnerstagabend. Im Kern der Runde steht auch die Frage, was die App nach dem anfänglichen Hype zukünftig noch leisten kann. Journalist Jaafar Abdul Karim gibt an, Clubhouse als Recherche-Tool zu nutzen. Er sieht die Plattform auch als politischen Ort, an dem sich Menschen austauschen können, die in autoritären Regimen leben und sonst keinerlei Chance dazu haben. In China wurde Clubhouse jedoch beispielsweise bereits gesperrt. Student Pablo Cienfuegos Klein weist auf antisemitische und rassistische Räume hin. Dort gehe er bewusst auf die Bühnen und versuche, sachliche Gegenargumente hervorzubringen: "Es hören 100, 200 Personen zu und das macht was mit denen."

Welche Motive verfolgen die Menschen noch im Clubhouse? Während Mobility-Netzwerkerin Katja Diehl "ein bisschen die Welt verbessern und Menschen Wissen vermitteln" möchte, will Cordt Schnibben in seinem "Writers Pub" mit Autorin Doris Dörrie Zuhörerinnen dazu ermuntern, selbst zum Stift zu greifen. Auch Finanzen sind ein Thema: Karrierebibel-Journalist Jochen Mai berichtet von Personen, die sich längst ein Clubhouse-Geschäftsmodell aufgebaut haben. Die sogenannte Moderatorinnen-Elite werde gut dafür bezahlt, Räume professionell zu moderieren. TV-Moderatorin Carola Ferstl sieht in Clubhouse eine Art Telegram-Fortsetzung – in ihren Räumen gebe sie u.a. Aktien-Neulingen Tipps. Fast-Auswanderer Nicolas Kreutter glaubt trotz der stark abgeflachten Hype-Kurve seit Januar, dass in der App noch einiges passieren wird. Werden Moderatorinnen dann die neuen Influencerinnen? Nicht ganz: Die neuen "Stars" sind, zumindest laut Jochen Mai, die Gastgeberinnen, die mit Themenschwerpunkten und spannenden Gästen auf sich aufmerksam machen.

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