00:00:01: Turi-Zwei Podcast.
00:00:03: Menschen,
00:00:04: Medien, Marken
00:00:06: Herzlich willkommen, hier ist Markus Tranto, Chefredakteur von TuriZwei.
00:00:10: Und für diese Ausgabe des Turi Zwei Podcasts war ich mal wieder unterwegs und zwar in Schönkirchen bei Kiel.
00:00:16: Dort habe ich den Falke-Mediaverleger Cassian Gokassian getroffen der für sich und seine Mitarbeitende dort den Green Campus auf die Grüne Wiese gestellt hat.
00:00:25: Dort produziert er Marken wie Zaubertopf, Air Fryer Club so isst Italien Stereo & Mac Life.
00:00:32: Das Hauptquartier fällt deswegen auf weil es aus jedem dem Winkel Persönlichkeit atmet, keine eintönigen weißen langweiligen Konferenzräume.
00:00:41: Keine austauschbaren Großraumbüros sondern gestaltete Flächen die dazu einladen sich inspirieren zu lassen kreativ zu werden sich wohlzufühlen.
00:00:51: Dazu kommt einen Garten mit Teich und Liegestühlen und weiteren Meeting- und Produktionsmöglichkeiten in umliegenden Bungalows.
00:01:00: Gleichzeitig setzt Verleger Gokassian aber auch deutlich mutiger als viele andere
00:01:06: auf
00:01:06: KI.
00:01:07: Im Interview stecken wir das Feld ab, er hat sich zum Beispiel einen Second Brain programmiert, dass ihm im Alltag Aufgaben abnimmt.
00:01:14: Dennoch setzt er in seinen Medien ganz klar auf menschliche Stimmen und auf Personalisierung – mit allen Risiken und Nebenwirkungen.
00:01:24: In den kommenden forty-fünf Minuten lade ich euch ein, Cassian Gokassian ein bisschen besser kennenzulernen.
00:01:29: Persönlich treffen könnt ihr ihn übrigens auch und zwar am siebzehnten und achtzehnten Juni beim European Publishing Kongress in Wien wo er einer der Speaker ist.
00:01:39: Links zum Kongress zu den Tickets gibt es natürlich in den Show Notes.
00:01:43: außerdem ist er Titelheld in der Ausgabe vier von Cress Pro in diesem Jahr.
00:01:48: das große Titelinterview ist eine Ableitung aus diesem Podcast.
00:01:53: wir noch mal deutlich mehr in die Tiefe und zeigen zum Beispiel elf konkrete KI-Anwendungen, fünf KI-Strategien für Führungskräfte.
00:02:02: Auch das Heft habe ich in den Show notes natürlich verlinkt!
00:02:04: Und damit genug der Vorrede – es geht rein ins Gespräch mit Kassian Gokasyan.
00:02:09: Viel Spaß dabei!
00:02:12: Ja,
00:02:14: ich
00:02:16: wollte gerade sagen eigentlich müsste ich derjenige sein, der mich bedankt hier zu sein weil wir zeichnen im Studio von Falke Media in Kiel auf.
00:02:24: Ich freue mich sehr dass wir hier sind!
00:02:25: Wir reden über den Ort an dem wir sind gleich noch ein bisschen aber wir starten wie bei fast allen Turi zwei Podcasts mit unserem berühmten Fragebogen sieben Fragen, sieben Sätze zum Vervollständigen um Sie ein bisschen besser kennenzulernen.
00:02:38: Herr Kullewas?
00:02:40: Also die erste von sieben ist.
00:02:42: das wollte ich als Kind werden.
00:02:44: Ich wollte tatsächlich gerne Comic zeichner werden.
00:02:46: Ich habe immer viel Blödsinn und Spaß im Kopf, und wollte ihn mit anderen teilen Und haben mir die Welt in meinen Comics vorgestellt.
00:02:53: und ja wäre das gerne geworden.
00:02:55: Der beste Rat meiner Mutter?
00:02:58: ich bin ein sehr gut läubiger Mensch.
00:03:00: meine Mutter immer eher vorsichtig will ich es mal formulieren.
00:03:04: sie hat mir geraten Menschen zu vertrauen aber lieber doch nochmal zu kontrollieren ist nie meine Art gewonnen und wir haben uns beide gewundert dass das trotzdem irgendwie funktioniert hat für mich.
00:03:13: Ich habe unterschätzte Talente als?
00:03:17: Ich gestalte sehr gerne Räume und ich mache gerne Musik.
00:03:22: Ich hab tatsächlich schon eine Kinder-Lieder-CD veröffentlicht, ein Soundtrack muss man jetzt sagen auf Spotify veröffentlicht.
00:03:30: Könnt ihr gleich mal sagen wo man das findet unter welchem Titel?
00:03:33: Kajoma ist ein Akronym für drei Namen, für drei Mitwirkende und ist für Kinder so zwischen fünf und acht Jahren.
00:03:42: Okay, ich packe einen Link in die Show-Nords.
00:03:44: Kann ich schon mal versprechen?
00:03:45: Meine heimliche Schwäche!
00:03:48: Chips und alles was knistert und Aromen hat.
00:03:53: Mein Vorbild.
00:03:53: Es
00:03:56: ist nicht ein einzelnes Vorbild... Ich bin sehr beeindruckt von Menschen egal ob Frauen oder Männer, die es schaffen trotz einer großen Erfahrung im Leben mit siebzig oder achtzig Jahren noch so offen und neugierig und vorbehaltlos zu sein wie mit sieben Jahren.
00:04:15: Mit diesem Spruch würde ich für mich werben?
00:04:19: Ich begegne ausnahmslos allen Menschen auf Augenhöhe und mit so viel Respekt, wie ich es mir wünsche auch begegnet zu werden.
00:04:30: Das werde ich am Tag meiner Beerdigung auf keinen Fall hören.
00:04:34: Er war ein solider Manager.
00:04:36: Sie haben gesagt, Sie gestalten gern Räume.
00:04:39: Wir sind ja hier in einem, ich finde besonderen Raum.
00:04:42: Ihr Studio-Fünf, ihr Podcaststudio, das heißt es gibt noch ein paar andere Studios hier im Falke Media Green Campus.
00:04:49: was wie viel eigene Kreativität steckt in diesen Räumen?
00:04:55: Tatsächlich in diesem Falle recht viel weil ich einen Raumphilosophie schon seit Jahren sowohl im Kopf als auch geteilt mit Kolleginnen und Kollegen hatte.
00:05:06: wir haben immer davon geträumt mal zu arbeiten wie in der großen weiten Welt, wie man sich damals irgendwie vielleicht Google vorgestellt hat.
00:05:13: Ich habe viele Co-Working Spaces gesehen und wollte das alles hier an einem Ort zusammenführen.
00:05:19: Und insofern war es eine Phase die dazu geführt hat dass mich sogar eine Führungskraft gefragt hat Mensch Kassian ist das fürs Unternehmen eigentlich sinnvoll?
00:05:27: Dass du so viel Zeit in Räume investierst und nicht ins Unternehmen direkt.
00:05:34: Was war Ihre Antwort?
00:05:35: oder jetzt auch im Rückblick vielleicht Wo der Campus aus meiner Sicht ja schon ziemlich fertig ist.
00:05:41: Ja, also der Campus soll ja nur ein Spiegel unserer Seele unserer Kultur sein und man gibt dich immer gerne selber recht!
00:05:51: Ich bereue keine Sekunde aber ich bemerke dass wir auch allein schon auf der Recruiting-Ebene Menschen ansprechen die auf den ersten Blick meinen zu erkennen das sie zu uns passen und wir zu ihnen quasi als großes Aushängeschild.
00:06:07: Wie gesagt, das ist sehr arbeitsphilosophisch getrieben hier und insofern würde ich mal sagen es hat sich nicht nur mich glücklich gemacht sondern sich auch ausgeteilt.
00:06:16: Wir sind ja am Rande von Kiel in schönen Kirchen.
00:06:20: was verbinden Sie mit diesem Ort?
00:06:23: Warum unbedingt hier?
00:06:26: ihren Traum der modernen Arbeitswelt verwirklicht?
00:06:29: Ja, da wird es nicht mehr ganz so philosophisch.
00:06:33: Es ging schlicht und ergreifend um Verfügbarkeiten.
00:06:35: Wir haben das eben draußen kurz gesehen.
00:06:37: Mir war wichtig, innen- und außen zu verbinden also dass Arbeit nicht nur im Innenstadt findet sondern mindestens die gleiche Fläche noch mal im Außen angeboten wird, dass Menschen quasi mit den Bedürfnissen fließen können.
00:06:47: und das findet man in der Stadt schlicht unergreifender nicht.
00:06:50: und es war die einzige Gewerbefläche die im Nahen umkreis von Kiel zu dem Zeitpunkt erschlossen wurde.
00:06:58: Sind Sie eher so der Typ Home Office oder eher der Typ Büro arbeiten, weil das Büro ist ja ein toller Ort?
00:07:05: Also ich habe während der Pandemie gesagt Ich werde der Home Office-Typ und klappt doch alles wunderbar und wie schön die gesamte Familie immer erleben zu dürfen Und bin tatsächlich zu dem zurückgependelt, was wir hier auch leben.
00:07:20: Eine lebende Fifty-Fifty-Lösung.
00:07:21: also es gibt bei uns einfach so den Wunsch nach Fünfzig Prozent Präsenz und fünfzig Prozent Homeoffice weil wir sagen das ist Waage!
00:07:29: Ja ich komme nicht ganz zu den fünftig Prozent.
00:07:31: Ich bin ein bisschen mehr im Office.
00:07:32: Ich mag die Menschen hier, ich mag die Begegnungen aber ich genieße auch das HomeoffICE.
00:07:37: Das heißt Ihre Mitarbeitenden sind auch nicht immer nur in Büro sondern tatsächlich Fünfzehnfünfzig?
00:07:43: Ja, ich würde aber jetzt mal ohne dass wir das konkreten messen würden und bei uns dann die Mitarbeitenden und die Führungskräfte angehalten ein bisschen Blick drauf zu haben.
00:07:52: Zu sagen, dass die zumindest nahe des Campus leben, also nicht in München oder Hamburg, sondern auch überall Mitarbeiter sind eher sogar mehr hier.
00:08:02: was passiert?
00:08:03: In diesem Raum mit dem wir uns jetzt befinden?
00:08:05: normalerweise werden wir jetzt hier nicht gerade Podcast aufzeichnen.
00:08:08: ja Also hier finden Podcast Produktionen für Dritte statt.
00:08:13: Wir wollen ein Klick- und Rekordumfeld schaffen für unsere Marken, damit die Mitarbeitenden schneller ins Podcast kommen.
00:08:21: Das soll möglichst einfach in der Bedienung sein.
00:08:24: Wir haben aber auch schon für das Wirtschaftsministerium hier produziert.
00:08:27: Ich wollte auch hier einen Ort schaffen, der im Umkreis von zwanzig bis fünfzig Kilometern vielleicht seines Gleicheten sucht und es werden ja auch Musikproduktion durchgeführt professionelle.
00:08:38: Kommen wir mal zu Ihren übrigen Geschäften.
00:08:40: Der Podcast ist ja nur ein kleines davon, wenn ich das richtig verstanden habe.
00:08:45: Sie produzieren ganz viele YouTube-Videos.
00:08:48: Sie produzieren gedruckte Magazinen natürlich.
00:08:50: Sie sind in Apps unterwegs, Websites.
00:08:53: Sie haben eine Marketingagentur wo sie für Kunden arbeiten.
00:08:57: Welches Ihrer Geschäftsfelder ist aus Ihrer Sicht so das Wichtigste?
00:09:01: Welche Bedeutung haben die unterschiedlichen?
00:09:04: Dazu müsste ich vielleicht ganz kurz ausholen, warum das überhaupt so vielseitig ist.
00:09:08: Und zwar bin ich ganz klassisch ja mit Print gestartet übrigens mit einem Computermagazin für Atari Computer ein richtiger Tech-Fan und Nerd gewesen seinerzeit und Apple war nicht drin finanziell.
00:09:20: deswegen wurde ich zum Atari Fan aus wirtschaftlichen Zwängen heraus und insofern haben viele Jahre Print dominiert und ich habe es in der Rückbetrachtung für mich mal so festgestellt für mich was immer wichtig Menschen zu erreichen.
00:09:32: Ich bin also schon auch mit dem Sendungsbewusstsein in Themen gestartet, ich war auch schon beim Schüler-Magazin, Schulmagazin engagiert, Botschaften zu vermitteln.
00:09:40: aber am Ende ging es mir immer darum, Menschen zu erreichen und nicht ein Printjournalist so sein und das ist vielleicht der Ursprung dessen dass es uns auf so vielen verschiedenen Kanälen gibt denn... ...ich habe im Jahr zwei Tausend Sieben, als unser erster Sohn geboren wurde meiner Frau versprochen viel zu Hause zu sein.
00:09:59: hat er irgendwann geschlafen und dann saß ich da um, war es aber noch gewohnt die siebzig Stunden Woche zu machen.
00:10:03: Also hing ich denn doch wieder am Rechner habe sowas wie Facebook entdeckt und die ersten Markenseiten aufgebaut weil man einfach spüren konnte damit kannst du Menschen erreichen und darum gibt es jetzt diese Kanalvielfalt und im Grundsatz sind die wichtigsten unserer Produkte die Medienprodukte die wir digital zu einem Digital Subscription Produkt transformieren konnten.
00:10:22: das ist unser Nordstern Gut über einhunderttausend bezahlten Digitalabos und wir wollen in den nächsten drei Jahren auf eine halbe Million kommen.
00:10:30: Und dafür arbeiten wir tagtäglich, alle anderen Kanäle von Print mal abgesehen zahlen auf dieses Ziel ein.
00:10:37: Print nicht!
00:10:38: Print hat ein autarkes Leben.
00:10:40: also da kann ich auch sagen Ich habe jahrelang geglaubt ich müsste jede jeden und alle dazu bekommen aus dieser Printwelt Auf die Insel der digitalen Glückssägigkeit zu springen Erkenne heute aber an das ist tatsächlich Print-Fanbase gibt, die schlicht und ergreifend jetzt über Jahrzehnte für Print geprägt wurde.
00:11:00: Und das Medium auch liebt und genießt dass es ein inspiring Leanback entschleunigenes Medium ist.
00:11:06: also wir sind wirklich erstaunlich stabil mit unseren Produkten.
00:11:09: Die sind ja immer sehr speziell auf Zielgruppen ausgerichtet und insofern haben wir vor knapp zwei Jahren entschlossen, dass wir nicht alles zwingend transformieren wollen sondern Print ein eigenes Business Center das eigenständig für sich arbeitet und wirtschaftet.
00:11:26: Profitiert natürlich auch von den digitalen Kanälen, aber co-existiert sozusagen neben dem Digital Subscript for Business.
00:11:33: Wie ist es bei Ihrer persönlichen Mediennutzung?
00:11:35: Wie oft haben Sie Ihre Gedrucktenmagazine in der Hand?
00:11:37: Wie often gucken Sie eher an Apps?
00:11:41: Ich würde sagen... ...dreißig, siebzig, dreißig Prozent gedruckt.
00:11:47: Wo ich auch genieße und einfach auch schaue was unsere Teams an tollen Ergebnissen produzieren.
00:11:57: Und siebzig Prozent ist immer meine private Usage in den Apps.
00:12:03: Wie wichtig ist Print noch und wie wichtig sind die vielen digitalen Wege, die Sie bespielen?
00:12:10: Das würde ich dreiteilen.
00:12:12: Print haben wir zwei tausendfünfundzwanzig als Ergebnistreiber digital auch überrunden können, über alle digitalen Aktivitäten.
00:12:21: Es gibt ja auch Product Placements im Digitalen Raum die ein B to B Einnahmen ermöglichen.
00:12:26: bezahlte Masterclass ist und sollte es auch.
00:12:28: dieser Kosmos rund um die Apps hat viele Arme.
00:12:32: Und dennoch erkennen wir an das Print nach wie vor sehr wichtig ist für die Brand selber aber auch als Umsatz von der Traxtreiber.
00:12:40: Und deswegen bekommt diese neue Eigenaufmerksamkeit die ist ein paar Jahre missen müssen.
00:12:45: Der zweite Teil sind die Apps und wie gesagt der gesamte digitale Kosmos mit den YouTube Videos, mit den Social Media Präsenzen die wir haben.
00:12:54: Also ich bin ein Verfechter des klassischen Marketingfunnels.
00:12:58: Ich habe im Jahr zwei Tausend zehn elf seine Zeit in meinen letzten Verlagskongress besucht und bin danach noch auf E-Commerce Kongresse gegangen weil meine These war Wir müssen noch verstehen, wenn diese Welt ins Digitale abwandert und wir von den Menschen den Klick wollen.
00:13:13: Dass sie sich für unser Produkt entscheiden ob gedruckt oder digital.
00:13:16: Müssen wir doch verstehen wie diesen neunzig Prozent davor aussehen?
00:13:20: Und daraus entstammte dann auch übrigens die Agentur und es entstand dieses Verständnis für.
00:13:25: ich brauche Awareness Ich brauche Trust.
00:13:27: in der Consideration Phase muss ich zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal mit der richtigen Botschaft sein und damit komme ich auch Print Abonnierende dazu.
00:13:35: Und aus dieser Perspektive heraus ist diese Holistik an Kanälen aufgebaut, die nicht für alle Themen und Marken- und Zielgruppen identisch ist sondern immer sehr zielgruppenspezifische erarbeitet wird.
00:13:44: Das heißt Sie sind sozusagen auf die E-Commerce Seite gewechselt?
00:13:49: Was haben sie da gelernt was man jetzt auf einem klassischen Medienkongress nicht lernen kann?
00:13:55: Also insbesondere im Jahr zwei tausendzehn waren die Medienkongresse und das hat sich zum glück sehr geändert.
00:14:00: Und ich liebe die Medien Kongresse inzwischen auch.
00:14:03: Sie gehen noch wieder hin?
00:14:03: Ich
00:14:04: bin auch wieder dabei, weil die Medien-Kongresse jetzt unsere Themen behandelt ist geht bei schwerpunktmäßig gerade in Toronto.
00:14:10: auch dort wird auch ein Vortrag halten um den Digital Subscriptions Summit der Imna.
00:14:14: Normalerweise haben das war das Zeitungsverlage aus der Welt und die haben über ihr Business gesprochen.
00:14:19: da hat es eine klasse Transformation gegeben Und das ist das Problem bei diesen... Also ich würde mal behaupten unsere Zunft, wenn ich mal unsere Legacy sehe in dem Printverlack hat sehr lange wirklich nur über die Probleme der Vergangenheit gesprochen.
00:14:34: Insofern als was passiert mit Druckkosten?
00:14:36: Was passiert mit Logistik-Kosten?
00:14:38: Wie gehe ich mit meinem Abonnentenstamm um?
00:14:40: Muss sich den WBZ mehr bezahlen?
00:14:42: Das war aus meiner damaligen Perspektive und es überhaupt nicht überheblich gemeint sondern nur wahrnehmend wurde sich nicht hinreichend darum gekümmert, wie wird diese Zielgruppe im Internet dann erreichen?
00:14:53: Wenn wir doch aber tagtäglich jährlich sehen dass die Frequenz an den Regalen im Zeitschriftenregal abnimmt.
00:14:59: In
00:14:59: dem Jahr zwei tausend zwanzig hat sie dann die nächste große Umweltsung gegeben.
00:15:02: Dann kam KI.
00:15:04: Ich weiß noch beim ich selbst habe mich ein bisschen schwer getan die KI sofort zu umarmen.
00:15:08: sind zwischen anders.
00:15:10: Wie war das bei Ihnen oder wie ist es bei Ihnen aktuell?
00:15:14: Wie viel von dem, was man von Ihrem Output sieht KI unterstützt oder entsteht KI-Unterstütz.
00:15:21: Also ich muss mich an der Stelle auch outen.
00:15:23: Der ganze Abend der Hype um ChatGPT hat mich erst im Februar XXIII so richtig erwischt.
00:15:28: also ich erlebe ganz viele Leute die heute alle erzählen alle hatten sie ihren großen Moment im November XXII aber das würde ich gar nicht beschleunigen schönings komplett an mir vorbeigegangen.
00:15:38: Ich muss aber sagen, dass tatsächlich meine erste Begegnung mit ChatGPD damals auch diesen sogenannten berüchtigten Moment ausgelöst hat.
00:15:46: Kleinste Anekdote dazu!
00:15:47: Ich habe ganz, ganz früher auch ein bisschen programmiert und das Produkt was ich immer herstellen wollte war Chatbot.
00:15:53: Ich wollte, ich habe also unendlich viele FN-Abfragen reingebaut und versuch zu antizipieren was man fragt.
00:15:58: Und es ging aber nie weiter als wie heißt du auch schön dass du da bist und dann war's irgendwann am Ende.
00:16:03: Das heißt das hat also auch noch ein tiefes jugendliches Bedürfnis in mir bedient als ChatGPT auftauchte.
00:16:10: Für mich hat das damals bedeutet, dass ich wirklich viel Zeit die ich ansonsten in Bücher, Hörbücher und Social Media Wahrnehmung auch aus beruflicher Sicht investiert habe.
00:16:21: Viele Stunden die Woche Von heute auf morgen umgelegt habe ich aber so saß Stunden abgebaut und andere.
00:16:26: Und das war gar kein strategischer Plan, dass passiert.
00:16:30: Ich würde sagen wir finden uns auf einer intensiven Reise mit der Kompany.
00:16:34: Ich könnte heute nicht in Prozent sagen wie viel von der KI stammt denn wir haben überall vielen Menschen auch dazwischen.
00:16:40: Aber bei uns gibt es bis hin zum HR wirklich das Ziel Ein abskillingen program zu fahren um menschen die bislang zugearbeitet haben fleißig zu gearbeitet haben eher in eine dirigierende rolle zu bringen.
00:16:52: und wir sprechen da über einen Persönlichen assistent den ich mir gebaut habe in claude mit einem second brain and notion Bis hin zu natürlich sehr viel grafisch und pass.
00:17:04: was passiert?
00:17:05: Transkripten aus videos die wir in reels runter schneiden wollen wo die ki uns hilft aus zehn Minuten Video, die ich sonst Mensch anschauen wollte und musste.
00:17:13: Die drei Stellen, die wirklich schnittwürdig sind, exakt zu finden und dann zu schneiden... Also es ist nahezu allen Ebenen.
00:17:20: ein bisschen zu Finance und Recruiting ist KI mittlerweile Teil der Alltagslösung.
00:17:26: Dann lassen Sie uns da ein bisschen ins Detail gehen denn KI soll ja mit unser Thema sein heute!
00:17:31: Und lassen Sie jetzt vielleicht ganz zur Anfang bei Ihnen selbst anfangen?
00:17:33: Bei Ihrer Rolle als CEO.
00:17:35: also Wo nutzen Sie als Manager KI?
00:17:40: Oder anders vielleicht, erst mal noch mit einem großen Bogen angefangen.
00:17:43: Wie beeinflusst die KI Ihre Rolle als Medienmanager und CEO von Falke Media?
00:17:49: Ich denke signifikant weil mein persönlicher Arbeitsalltag sich durch KI stark geändert hat immer mit dem ähnlichen und teufelchen Bild.
00:17:57: zwei Punkte in den Vorsicht geboten ist.
00:17:59: das eine ist natürlich das gesamte Thema Datenschutz.
00:18:02: Vom Typ.
00:18:03: hier bin ich jemand, der sagt wir dürfen uns damit nicht allzu sehr aufhalten.
00:18:05: Wir müssen auch die Welle reiten aber habe dann eine hohe Awareness für dass man das mit berücksichtigen muss weil es ja jetzt auch mit dem EU-Akt für Mitarbeitende einfach ein riesen Thema ist.
00:18:16: Das zweite Thema ist nicht alles blindlings zu glauben was KI einem liefert und da nicht in einen Tunnel zu liefern.
00:18:23: Ansonsten aber könnte ich sagen die Überschrift ist Ich habe einen Research Partner durchaus mal einen kritischen Reflexionsimpuls, den ich dann wieder als Mensch denken kann.
00:18:36: Und da sage ja auch immer... Ich nehme für mich in Anspruch dass ich KI nicht für einfache Antworten nutze sondern KI auch Nutzer um mich zu challenge'n.
00:18:44: Ich habe schon sehr viele echte Coachings mit gut bezahlten Coaches selber gemacht um mich so entwickeln und habe da gelernt das Coaching nicht im Ratschlag steckt sondern in der richtigen Fragestellung.
00:18:56: Das versuche ich mit KI im Alltag zu leben dramatisch verlässlich zu werden, ich bin jemand der gerne viele Themen um sich herum hat und diese Themen dann nicht immer superverlässlich bedienen kann und konnte.
00:19:07: Und da habe ich mir Systeme aufgebaut die mir helfen mich dabei zu unterstützen meinen Arbeitsalltag um meine Themen zu organisieren zum managen proaktiv auch zu managen und last but not least umfassende Kontext für mich vorsortieren, vorsegmentieren zu lassen.
00:19:25: Ich hatte letztens ein ganz tolles Gespräch mit der Führungskraft von uns und er hat unendlich viele erfolgreiche Initiativen in den letzten acht Wochen gestartet... ...und ich wollte für mich greifen warum ich so begeistert von ihm bin und ihn zum Leuchtturm der Company machen möchte ohne dass es für ihn unangenehm ist.
00:19:39: Und da hat mir die KI geholfen seine unendliche Initiativem in sechs Handlungsfelder zu segmentieren.
00:19:45: das hätte mich so viel Zeit gekostet, das zu extrahieren.. ..und ich kann diese sechs handlungsfelde aber Reversiv alle nachvollziehen, sie sind da und ich kann Sie jetzt als Methodik bei Falke Media im Führungskräfte-Team gemeinsam etablieren.
00:19:58: Und das ist für mich einfach eine Wertschöpfung die sich gar nicht in Stunden bemessen lässt sondern in Prozessskalierung.
00:20:04: Dann lassen Sie uns bei dem Case mal ein bisschen in die Tiefe gehen.
00:20:08: also Sie haben Gespräch mit der Führungskraft gehabt.
00:20:10: wie haben Sie das der KI gegeben?
00:20:11: Eine Aufzeichnung die Transkripte und dann hat die KI das bearbeitet.
00:20:14: oder wie lief das?
00:20:16: Also wir haben bei uns Transkriptionen mittlerweile defaultmäßig laufen, seitdem man verständigt sich darauf das Transkripition nicht aufgezeichnet wird.
00:20:25: Auf welchen Gründen auch immer das Gehandhabwirt.
00:20:28: Dann haben wir einen automatisierten Prozess der diese Transkipzion um, ich sag jetzt mal einen privaten Einstieg bereinigt weil wir sagen dafür interessiert sich sowieso kein Mensch und diese Transcription entsprechend so abgelegt, dass nur die Person, die den Termin anberaumt hat diese Transription zur Verfügung hat und wahlweise auch die anderen Personen.
00:20:48: Dahinter gibt es verschiedene Workflows.
00:20:51: Ich habe für mich zum Beispiel ein Management-Workflow der Führungskräftegespräche, die ich entsprechend führe segmentiert in genau die Themen, die man mit Führungskräften hat Die Initiativen, die konkreten Verbleibe, die Terminierung und die Deliverals beider Seiten dessen was ich zugesagt habe um das die gegenüberliegende Seite zu gesagt hat Und das wird unter anderem schon in entsprechende Projekttools übermittelt oder als Aufgabe entsprechend hinterlegt.
00:21:17: In diesem Fall war es aber so, dass ich es wirklich selbst gepromptet habe, weil ich diesen Kontext dazu gebe.
00:21:22: Ich bin overwhelmed!
00:21:23: Ich hab hier ein irres Gespräch gehabt und möchte verstehen was das Muster hinter diesen Initiativen des Kollegen war?
00:21:34: Der andere Punkt ist, dass Sie Ihren Alltag mit KI organisieren.
00:21:38: Geben Sie uns da auch noch mal einen kleinen Einblick.
00:21:41: wie funktioniert das?
00:21:42: Werden meine E-Mails, die ich Ihnen schreibe hier bevor wir diese Termine gemacht haben?
00:21:46: werden sie von der KI vorsortiert oder wie läuft es bei Ihnen?
00:21:49: Das Witzige ist.
00:21:50: offen gestanden habe ich so viele Entlastungen an anderer Stelle, dass ich mich wieder selber um Emails... Also was heißt wieder selber?
00:21:56: Ich hab' mich schon immer selber aber jetzt besser um E-mails kümmern kann!
00:22:01: Bei mir sieht es so aus.
00:22:02: Ich habe an der Stelle mit Claude, insbesondere Anfang des Jahres am Anfang zuvor waren sie immer so fragmentartige Unterstützung die ich da ergriffen habe.
00:22:10: mittlerweile ist das so, ich hab auch einen Second Brain aufgebaut für mich und ich habe...
00:22:16: Lass mal kurz erklären was ist ein Second Brain?
00:22:18: Das haben wir ja schon zweites Mal gesagt.
00:22:19: vielleicht müssen wir da nochmal sagen und dann mal kurz erklären was das ist.
00:22:22: Unbedingt!
00:22:23: Und ich denke mal es gibt unterschiedliche Auslegungen dafür.
00:22:25: Das ist jetzt meine Auslegung des Second Brains wie ich's wahrnehme und zwar versucht man das KI-Tool der eigenen Wahl mit so viel Informationen über sich selbst, seine Arbeitsmethodik, seine Sprachmetodik.
00:22:37: Die Themenkontexte in denen man sich bewegt zu füttern und zwar nicht nur einmalig sondern an einem sogenannten Selbstlernen dieses System.
00:22:44: Was habe ich dafür gemacht?
00:22:45: Ich habe über fünfzig Meeting Transkripte mit Mitarbeitenden also wo wir ein Agreement intern schon haben genommen um aus der KI verschiedene Themen extra hier hinzulassen.
00:22:58: Das heißt letztlich und endlich meine Denkstruktur, meine Führungsstruktur wie ich führe.
00:23:03: Meine Kommunikationsstruktur mit welchen Worten?
00:23:07: Ich habe das aber nicht einfach alles ablegen lassen sondern der Prozess ist so dass ich sage erkenne Muster, erkennepatterns in den.
00:23:12: welche Ebenen erkennst du überhaupt?
00:23:13: Ich finde auch das wichtig!
00:23:14: Ich muss mir selber keine Gedanken machen welche Ebenden diese fünfzig Meetings haben.
00:23:18: es kamen ad hoc neunebenen zusammen.
00:23:21: Hab mich da einen ganzen Tag genommen um alles entsprechend frei zu geben damit ich ausreißer links und rechts dann nicht mit berücksichtige.
00:23:28: Das heißt, es gibt jetzt mittlerweile sind's dreizehn Stufen in denen alles überfallte Media.
00:23:34: Von der Historie bis hin zu.
00:23:35: was ist unser Ziel?
00:23:36: Wir wollen diese fünfhunderttausend Abos, zwei tausend sechsundzwanzig ist für uns relevant dass wir internationalisieren.
00:23:42: Darin haben wir derzeit noch wenig Expertise.
00:23:44: genau da versuchen wir zu rekrutieren.
00:23:46: also es geht sehr sehr weit gefächert.
00:23:47: in welche Mitarbeitenden habe ich eine Führungsriege?
00:23:51: welche Themen bearbeite ich gerade mit den?
00:23:53: wer trägt gerade welche Verantwortung welcher Stelle?
00:23:55: das ist alles abgelegt inklusive Wie spreche ich, wie kommuniziere ich?
00:23:59: Wie wird an der Stelle tatsächlich auch gedacht.
00:24:03: Wir denken die Mitarbeitenden und das Ganze ist in einem Notion Board abgelegt und mein Claude Agent ist so aufgebaut dass wann immer ich ein Thema mit dem bearbeite er in diesen Skills nachschaut ob dazu eine Knowledge Base vorhanden ist und dementsprechend bekomme ich dann eine entsprechende Rückmeldung oder einen Feedback zu was auch immer ich machen möchte.
00:24:25: und es geht soweit.
00:24:26: Ich habe letztens eine Nachricht eines Kollegen genommen und hab gesagt, du, ich würd's gerne in meinen Second Brain werfen weil ich habe ne ganz klare Meinung zu deiner Idee.
00:24:35: aber ich würde gerne wissen ob das Second Brain das versteht und dass auch so antworten würde.
00:24:38: Und in der Tat war so.
00:24:40: die Rückmeldung von Claude auf diesen Next Step Vorschlag des Kollegen wurde zu achtzig Prozent genauso beantwortet wie ich das gemacht hätte.
00:24:48: und das ist Sinn und Zweck Dass ich ein Tool habe was mich quasi begleitet entlastet meine To-dos und die To-do's der Kollegen automatisch richtig einsortiert, und entsprechend hinterlegt.
00:25:00: Das heißt eine Urlaubsvertretung der Digitale sozusagen?
00:25:03: Ja!
00:25:04: Und eine Entlastung weil was im ersten Schritt wirklich passiert ist.
00:25:08: ich führe momentan etwa elf Führungskräfte.
00:25:11: das ist eigentlich mehr als man normseitig empfehlen würde dass es gut und gesund ist.
00:25:15: leider macht aber auch ein fürchterlichen Spaß.
00:25:20: übernimmt das tul für mich?
00:25:21: es erkennt sofort um was ging ist welche themenfelder zukunft vergangenes geht es um besprochenes und neue initiativen.
00:25:27: Und das ganze organisiere ich heute in notion, und es reminded mich also wenn ich jetzt mit ihnen den termin hätte und wir arbeiten zusammen und wir haben letztens mal besprochen dass wir nächstes mal die und die drei team.
00:25:39: dann bekomme ich meine morning briefing um was es für uns heute gehen würde und was ich mit zu bringen hatte.
00:25:44: Für Führungskräfte, die jetzt sagen, die vielleicht keine CEOs sind.
00:25:48: Die vielleicht irgendwo im Mittelbau unterwegs sind wenn jemand mit KI anfangen möchte?
00:25:53: Das ist ja erstmal ein Riesenbergarbeit bevor die KI so funktioniert wie sie funktionieren soll.
00:25:58: Können Sie Tipps geben wie man am besten anfängt?
00:26:01: Ich bin auch tatsächlich auf einem Lernfahrt.
00:26:05: ich habe festgestellt dass es immer den Nährboden an Menschen gibt, die ähnlich ticken Begeistert sind und da reicht das Inspiration zu streuen.
00:26:13: Und wir haben hier verschiedene Slack-Kanäle, KI-Inspirationen, KI Praxis heißen die indem ihr das streuen und dann ist mir irgendwann aufgefallen.
00:26:20: es sind eigentlich die immerselben Menschen.
00:26:23: Es gibt aber auch Menschen mit einem viel geringeren Zugang und was ich da immer empfehle ist dass man tatsächlich bei allem wo man sich theoretisch wünschen würde irgendjemand wird mich unterstützen irgendwas liefern würde fast für mich recherchieren anbieten Einmal ausprobiert, die KI zu nutzen und was ich da noch mitgebe ist.
00:26:42: Die Assoziation zu einem Praktikanten einer praktikannten studentischen Hilfskraft.
00:26:47: stell dir vor es ist der erste Arbeitstag.
00:26:50: Diese Person weiß nichts über dich dein Unternehmen deine Ziele wie du tigst was du möchtest Und stell dir vorher sitzt jemand neben ihr und sagst einfach schrei mir diese email oder beantworte diese e-mail.
00:27:01: Du kannst kein gutes Ergebnis erwarten um dann die Brücke in Richtung Kontext geben zu schlagen.
00:27:07: und auch dieses Thema, was erwarte ich von einer guten Führungskraft?
00:27:12: Das Bewusstsein dafür dass man sich für diese Person bleibt immer der Person die Zeit nehmen muss immer und immer wieder Feedback zu geben.
00:27:20: Und nicht nur zu sagen Ich korrigiere schnell selber damit ich weiter komme sondern auch zurückzugeben und zu sagen fürs nächsten Mal würde ich mir wünschen das also das ist ja auch etwas von Menschen muss man eine Chance geben in die Rolle zu wachsen.
00:27:32: Und meine Empfehlung ist, wenn man diese innere Haltung und deswegen glaube ich hat man an vielen Stellen im Internet gelesen das Führungskräfte ein bisschen leichter mit KI klarkommen als Nichtführungskkräfte.
00:27:43: Weil das für die schon trainierter Muskel ist bestenfalls!
00:27:47: Das ist das was ich auf jeden Fall einzeln mitgeben würde Mit dem Framing dass in der Theorie KI heute so gut wie alles leisten kann natürlich beim Coding noch viel besser anderen humanen Aufgaben, aber es ist nahezu grenzenlos was ich bekommen kann.
00:28:06: Das muss man aufwissen damit man nicht schnell in dieses naja kein Wunder ist halt eben ein schlechtes Google.
00:28:11: Wir haben jetzt so zweieinhalb Jahre, dreieinhalb Jahre KI und wie lange hat das gedauert?
00:28:18: Sie hatten gerade erzählt dass sie einen Case ihrem second brain gegeben haben und die Antwort sozusagen bestellt haben die zu achtzig Prozent.
00:28:27: dann ihre antwort war Wie lange hat das gedauert bis sie da angekommen sind wo sie jetzt sind?
00:28:34: wie viel Arbeit haben Sie da reingesteckt?
00:28:37: Was ich hervorragte, ich habe wirklich viele stunden pro Woche geswitscht in KI und ehrlicherweise wenn man so früh bei dem Thema KI ein deep dive macht macht man ja auch die ganzen rückwärtsrollen mit und die ganzen enttäuschungen oder so.
00:28:48: Das können andere Menschen heute natürlich auch vielleicht überspringen weil es damals noch keine Skates gab.
00:28:54: Es ist auf jeden fall vierstellig anstunden und soviel hat es auch gekostet, aber ich würde sagen meine Kernaufgabe heute ist ja das dem Team zugänglich zu machen in einer viel kürzeren Zeit.
00:29:11: Klappt das?
00:29:12: Berechtigte und gute Frage, ehrliche Antwort auch das war ein iterativer Weg.
00:29:18: Das Learning der Vergangenheit aus der Verganganheit ist inspirieren alleine bereicht je nach Teamzusammensetzung für fünfzehn Prozent der Menschen.
00:29:28: Für alle anderen braucht man andere Module.
00:29:30: Wir haben früh KI-Coffees veranstaltet, in denen die, die früh KI anwenden allen anderen... ...in einer Stunde zeigen was gemacht wird und auch daraus hat sich heraus kristallisiert dass einige stärker sofort ins Handel gekommen sind.
00:29:43: wir bei unserem Unternehmen komplett in der G Suite das heißt Gemini haben alle!
00:29:48: Wir haben auch ein Head of AI.
00:29:49: und was wir heute machen ist wir fahren jetzt zwei Gleise seit einigen Monaten und jetzt beginnt es zu klappen.
00:29:57: Was heißt Zweigleisig?
00:29:58: Zweiglesig ist, Gleis Nummer eins ist.
00:30:00: wir haben einen Kollegen der Tools gebaut.
00:30:04: Wir haben versucht allen das Gefühl zu geben von du könntest dir wünschen wie dein Prozess vereinfacht wird.
00:30:09: geh damit zum Max und wir schauen ob wir das Tool für dich bauen können.
00:30:14: Das muss natürlich priorisiert werden und und und Und wir haben sicherlich schon jetzt in den letzten acht Wochen acht neun Tools deployed die echte Stunden sparen oder Prozesse oder Agents deployed.
00:30:24: Und das zweite ist, dass wir aus unseren KI-Koffis Pflichtveranstaltungen gemacht haben.
00:30:29: Die erste hinter uns und das war tatsächlich ein Durchbruchsmoment weil wir sie so aufgebaut haben, dass Wir keine Lösung offen Silber Tablet präsentiert haben sondern allen Aufgaben gegeben haben in den Sie selber Lösungen bauen.
00:30:44: Ich nenne das mal das was die Early Adapter hatten diese kleinen Dopaminaustöße dieser kleine Glücksmoment wenn etwas klappt.
00:30:51: das ist das ziel und ich würde sagen da haben wir sofort den sprung von zehn fünfzehn prozent auf ehrfünfundzwanzig die heute.
00:31:00: Damit arbeiten und sei es jetzt meine head of finance die hat den team song für die buchhaltung gemacht der ist sensationell, aber auch einfach weil das diese tool angst weg ist.
00:31:13: dann ist es auch egal ob die menschen was für sich privat machen oder für den job machen.
00:31:17: hauptsache Es trainiert diesen Muskel, dass es ein Werkzeug für den Alltag ist.
00:31:23: KI-Nutzung ist bei Ihnen also nicht freiwillig.
00:31:25: oder sich damit zu beschäftigen das in seine Gedankenwelt reinzulassen?
00:31:28: Kann man sich nicht aussuchen, oder?
00:31:31: Mittlerweile nicht mehr und ich habe gerade im ganz anderen Themenumfeld genau die Diskussion im Team und dennoch über Inspirationen.
00:31:41: Also jetzt kann man sagen wir haben am Juni'n-Dreien-Zwanzig mit dem ersten KI Koffee angefangen fast thirty-sech Monate her und das war alles noch sehr freiwillig.
00:31:48: Und bei uns ist nicht die KI-Nutzung, weil die Gemini-Nutzung, das können wir sehen in den Dashboards von Google E schon sehr hoch, die ist bei fast jeden Mitarbeitenden angekommen natürlich in unterschiedlichen.
00:31:59: Ich würde sagen bei dem sind wir bei denen, die nach mehr Rufen, nach mehr Lösungen, Enablement oder Eigenentwicklung rufen und das eracht ich als sehr hohe Quote.
00:32:11: ehrlicherweise haben wir bestimmt noch eine an einer Hand abzuzählende Zahl an Menschen, die KI gar nicht nutzt und das respektieren wir.
00:32:18: Das hat verschiedenste Gründe wo es für uns als Unternehmen aber auch fein ist.
00:32:24: bei allen anderen.
00:32:25: ich kann das sagen Wir sind ja hier am Green Campus.
00:32:27: Wir haben ein ganz tolles System an Photovoltaikanlagen, Eladesäuen Heizsysteme und dahinter schickt ihr mal ne These.
00:32:36: Und der Kollege der das gemacht hat Der ist jetzt schon eigentlich in Aktivrente Und der hat mit KI eine Präsentation zu unserer Energieverwandlung seit dem neuen Standort gemacht.
00:32:47: Ist unfassbar gut und er ist berechtigterweise unfassber stolz darauf, dass er den ganzen Prozess von der Kalkulation, Evaluation, Prüfung bis zur Präsensation mit einer KI gemacht hat.
00:33:00: Die Human Insuluf haben Sie gerade gesagt!
00:33:02: Ist das bei so vielen kleinteiligen KI-Prozessen die dann auch im Hintergrund laufen können?
00:33:08: sagen Manus A ein, nutzen Sie.
00:33:10: Ist der Human Insolub kann er überhaupt noch alles durchblicken?
00:33:13: Ich denke mal, der Human-Insolub muss an den kritischen Stellen unbedingt stattfinden, an denen die das Unternehmen, die Marke und die Botschaft, die Mission ausmachen.
00:33:24: Wir könnten heute technologisch die besten Rezepte des Planeten nehmen und voll automatisiert übernehmen und umschreiben und veröffentlichen lassen.
00:33:35: ich bin aber fest davon überzeugt dass Jeder Task, alles was businessrelevant für eine Marke für ein Produkt ist, lebt in Wahrheit von der Seele des Menschen dahinter.
00:33:44: Und diese auch wenn es mittlerweile Soul-MD Markdown Dateien gibt um die Seele zu simulieren, ich glaube dass eher der Mensch dringend entscheiden muss, was macht das jetzt so besonders?
00:33:56: Wo kriege ich meine jahrelange Erfahrung und meine Empathie für meine Zielgruppe rein?
00:34:00: Wie kann ich jetzt dwegen also... Meine Vorstellung heute von KI ist wirklich Das, was sie von sagte.
00:34:07: Diesen Traum von ganz vielen... Früher hat man gesagt Wichtelmännchen und Wichtelfrauchen um sich herumhat die einem ähre zu arbeiten damit man als Person mit Idee Vision einen Marktzugang Mark Verständnis noch mehr Qualität produzieren kann.
00:34:24: Sie machen ja viel Rezepte zum Beispiel eigene Videos.
00:34:30: glauben Sie das KI dass irgendwann mal ersetzt?
00:34:34: Dass sie so viele Studios, wie Sie da haben.
00:34:36: So viele Küchen, wie sie hier haben.
00:34:38: Ist das irgendwann gar nicht mehr brauchen?
00:34:40: Es fällt mir gerade ganz schwer zehn Jahre nach vorne zu gucken weil die Entwicklung momentan wirklich riesig ist.
00:34:46: aber eine Sache die ich bislang noch gar nicht anschnitt ist wir haben ja sehr früh zwei tausend fünfzehn das erste mal auf Personen Auf Gesicht der geführte marken gesetzt.
00:34:57: Ich habe Letztes Jahr durfte ich noch bei einem Vortrag in New York darüber debattieren, wie riskant das für Medienhäuser ist auf Gesichter und Menschen zu setzen.
00:35:07: Ich verfolge seit Jahren die These des Menschen-Menschen am ehesten Folgen.
00:35:11: Und dass zumindest wir als falsche Media das Risiko eingehen wollen uns auch von Gesichtern abhängig zu machen.
00:35:19: Das haben Radio und TV schon Jahrzehnte gemacht und sind damit auch nicht Schiffbruch erlitten.
00:35:26: Na es gibt schon Beispiele, stell ich dich von Stefan Raab wo Gesichter die Abschied nehmen oder sich anders überlegen.
00:35:32: Schon sehr schmerzhaft sein können.
00:35:34: Sogar Herr Bohlen bei DSDS musste dringend zurückkommen weil das natürlich wahrscheinlich wirtschaftlich ein Fiasco war.
00:35:41: Genau und das ist glaube ich dann die unternehmerische Risikobereitschaft das billigend in Kauf zu nehmen wenn der Kehrseite der Medaille ist dass man nicht nur einen Logo hinklebt sondern das Menschen in der heutigen Welt in der sie immer mehr KI-Content immer mehr generischen Content begegnen die Personen dahinter fühlen, erleben und wissen wofür sie steht.
00:35:59: Und auch wir bauen unsere Marken vielleicht um eine Kernperson auf und abhaben Side People.
00:36:06: Aber jetzt gibt es ja auch KI-Influencer.
00:36:08: Die sind nicht die Zukunft?
00:36:10: Ich glaube, die wird's auch mehr geben.
00:36:12: Die aktuellen Videomodelle sind wirklich beatmeraumt.
00:36:15: In der Fallgemäderwelt sind sie es natürlich nicht.
00:36:17: Wir setzen hier sehr oft die Menschen Auf die Seele, auf die Strahlkraft dieser Menschen, auf verschiedensten Ebenen Und wir haben schon auch mit Hagen probiert, ob Avatare eine Lösung sind um im Krankheits- oder Urlaubsfalle Dinge zu überbrücken.
00:36:34: Im Moment entscheiden wir uns noch dagegen.
00:36:36: also das Mantra ist aber nicht weil es machbar ist muss es auch gemacht werden.
00:36:42: Okay spannend nutzen Sie KI Unterstützung auch wenn es um strategische Fragen für Falke Media geht?
00:36:48: Also die Frage wohin entwickle ich die Firma?
00:36:51: Ich nutze es schon.
00:36:53: allerdings habe ich in den letzten zwölf Monaten auch insbesondere, egal wie scharf ich dem Prom formuliere und wie sehr ich ihm das Framing gebe, also möge doch bitte kritisch bleiben.
00:37:03: Immer wieder festgestellt dass der DKI einem den Weg ebnet den Weg zu gehen den man gehen wollte und die Argumente dafür besorgt.
00:37:10: Und das ist ja im Grunde genommen so wie unsere Welt heute auch funktioniert.
00:37:13: es lässt sich ja alles argumentieren für alle seine Studie entwickeln aber das ist für eine Unternehmensstrategie auch gefährlich.
00:37:21: KI-Nutzen, um Deep Researches zu machen und sich trotzdem fünf kritische Fragen stellen zu lassen.
00:37:26: Weil der passende Berater die Beraterin gerade nicht da sind finde ich absolut legitim.
00:37:32: aber meine Sorge wäre im Moment zu groß dass die KI ansonsten so irgendwelche Richtung einschlägt, die nicht der Unternehmensseele entsprechen oder auch die Realität abbilden?
00:37:42: Wo schließen sie KI aus?
00:37:44: Ich habe mal ein tolles Webinar teilgenommen in dem einer von diesen vielen KI Hoos sagte Sogar die Feelgood-Managerin des Unternehmens sei eine KI hinter dem Slack Channel, das würde ich ausschließen.
00:37:58: Ich bin ein totaler Menschenmensch, versuche Räume, Menschenumfelder mit Seele zu versehen und würde sagen überall da wo es auf die Kernkompetenzen des Menschen nämlich auf Empathie, Gefühl und Mitgefühl ankommt Auf Einschätzung des Gegenübers würde ich KI kategorisch ausschliessen.
00:38:19: Das andere ist wahrscheinlich gar nicht nennenswert.
00:38:23: Seit dreißig Jahren arbeite ich daran und versuche auch die richtigen Menschen und Netzwerkpartner zu ertracken, ehrlich das Unternehmen mit der weißen Weste zu sein?
00:38:31: Also mein Lieblingsbeispiel ist hier tatsächlich einfach mal auch so.
00:38:34: das Pricing der deutschen Bahn habe ich ein Business Account bekommen mich nie den günstigen Zug angezeigt.
00:38:40: wenn ich das unserem Backoffice überlasse und sage geht doch mal macht machen wir uns die Zugbuchung und es ist für alle bequem gebe ich im Jahr siebzig Prozent mehr aus, als wenn ich die Mitarbeitenden nimm.
00:38:50: bitte so.
00:38:50: Und das ist für mich schon ethisch eine Grenzüberschreitung!
00:38:53: Ich würde falsche Medien nie so ausrichten dass wir einen Lock-in Effekt nutzen um Menschen für dieselbe Leistung mehr Geld abzunehmen nur weil es geht und das ist letztlich unendlich.
00:39:03: Ich glaube deswegen kann man keine Fakten benennen wo es KI aussieht sondern leitet sich auch dem Kulturverständnis von den Werten des Unternehmens ab.
00:39:10: Das uns immer wieder neu entscheidet weil in den nächsten Monaten und Jahren immer wieder Innovationen sehen, die sehr verlockend sind.
00:39:17: Und ich glaube da muss das Wertgerüst des Unternehmens stabil stehen von allen gelebt sein um Entscheidungen konsensual tragen zu können.
00:39:26: Wann war Ihnen klar?
00:39:28: Fallke-Media braucht eine KI-Strategie?
00:39:30: War das auch im Februar XXIII oder...
00:39:34: Nein!
00:39:35: Ich würde sagen in Zeiten so massiver wenden, in denen man Geschichte nur rückwärtsschön erzählen kann.
00:39:42: Aber nach vorne gewandt eigentlich gar nicht absehen kann.
00:39:46: War das bei mir ehrlicherweise nur eine Mischung aus persönlicher Begeisterung und einem ganz tiefen Bauch schlummernden von.
00:39:55: Das wird uns massiv beeinflussen?
00:39:58: Und das Einzige was ich vielleicht als Strategie ableiten kann ist ein relativ einfacher Satz den ich für gesagt habe Ich fürchte dass Ganze wird so groß werden dass wir uns entscheiden müssen, ob wir vor der Welle reiten oder darunter weg tauchen und von ihr abgehängt werden.
00:40:18: Und das ist für die letzten zwei Jahre sicherlich das Einzige gewesen, dass sich den Menschen sagen kann es wird für uns alle sehr viel Veränderung mitbringen und je besser wir verstehen was da passiert, desto mehr Chancen haben wir die Möglichkeiten, die sich auch im positiven Ergebnis ergreifen.
00:40:36: Wann war klar?
00:40:37: Sie brauchen eine Strategie, eine KI-Strategie?
00:40:41: Ich würde sagen im Sommer vergangenen Jahres.
00:40:44: Wir haben als wir selber Tools gebaut haben und wir haben ein Projekt – das ist ein Airfryer, das ist das neue Thema bei uns neben anderen Themen.
00:40:53: Darin sehen wir einen riesenglobald Potenzial.
00:40:57: Eines der Top-Twenty-Themen auf TikTok, Instagram und Co.
00:41:00: global.
00:41:01: Und dafür haben wir einen Tool bauen lassen, dass man monitorn sollte welche die beliebtesten Rezepte des Planeten sind.
00:41:06: Das haben wir selbst nicht hinbekommen, dann haben wir auf LinkedIn zwei Nerds aus den USA gefunden.
00:41:12: Die haben uns das in zehn Wochen hingesetzt und es hat tatsächlich funktioniert.
00:41:18: Und wir hatten plötzlich so ein Monday-Dashboard wo wir einfach sehen konnten was global funktioniert.
00:41:24: Vorher hatten wir der studentische Hilfskräfte die nach besten Wissen und Gewissen ab und zu mal eine Stunde reingeguckt haben und nach fünf Hashtags und fünf Creators geguckt haben.
00:41:33: Das ist natürlich ein massiver Qualitätssprung, den wir auch unserer Zielgruppe liefern können.
00:41:39: Weil wir noch mehr sehen da draußen.
00:41:41: Das Bild ist quasi feiner aufgelöst und nachdem das Tool funktioniert hatte ich meine wir haben es im Juni quasi deployed getestet gehabt war klar davon brauchen wir mehr für alle Bereiche.
00:41:54: Wir hätten uns vorher internationalisierung wahrscheinlich weder zugetraut noch wirtschaftlich leisten können und auf einmal Gerät das für uns in den Raum des Machbaren.
00:42:04: Internationalisierung, da habe ich gehört dass sie Rezepte mit KI-Unterstützung ins Polnische übersetzen.
00:42:10: Aber auch da wieder?
00:42:11: Wir haben zwei polnische Kollegen die wir fest eingestellt haben... ...die der Human and the Loop in dem ganzen Prozess sind.
00:42:16: Wie oft
00:42:17: müssen die an der KI arbeiten beziehungsweise müssen Sie die KI regieren?
00:42:22: Also ich würde sagen Das Promting ist jetzt schon achtzehn Monate her, das erste Promting Und nach allem, was ich höre sind die da locker acht bis zwölf Wöchentlich dabei immer wieder nach zu justieren und zu gucken.
00:42:35: Also auch es geht ja in zwei Richtungen.
00:42:37: irgendwie verläuft sich die KI dann doch und liefert nicht mehr das was man mal gepromptet hat weil es wieder drei Versions Updates gab.
00:42:43: oder die KI kann heute so viel mehr dass ich sozusagen mehr Kontext geben muss.
00:42:50: und für uns sogar noch wichtiger sie müssen auch ran bei sich Trends gerade in einem höheren Tempo verschieben als in der Vergangenheit.
00:42:56: Das heißt, ich habe vor achtzehn Monaten vielleicht gesagt Thema XYZ ist Trenn.
00:42:59: Versuche da einen Fokus draufzulangen und damals war das dann womöglich Geschwindigkeit.
00:43:05: Ich brauche nur zehn Minuten für das größte Mittagsmal der Welt Und heute ist es eher Geschwindigkeits- und wenige Zutaten und gesund.
00:43:12: Also ein sehr aktiver Prozess
00:43:14: Ganz grundsätzlich und damit biegen wir jetzt mal auf die Zielgerade ein.
00:43:17: Was sehen Sie als aktuell?
00:43:20: die größte Gefahr für Medienunternehmens?
00:43:26: Für uns ist das KI Medien Herstellung nochmal leichter macht.
00:43:32: Meine Wahrnehmung, dass es nicht alle so begriffen haben ist, dass dieser Begriff des gelernen erlernten Journalismus und der Qualifikation und der Behutsamkeit mit der man überhaupt auf Sendungen geht im weitesten Sinne wurde ja jetzt schon durch zehntausende hunderttausende Hobbysendende ersetzt.
00:43:51: Und es geht am Ende des Tages immer darum, dass unsere Empfängerinnen empfänger nur vierundzwanzig Stunden haben, sie arbeiten noch.
00:43:58: Sie haben Hobbys, sie schlafen und dann bleibt irgendwie eine Restzeit für Medienkonsum.
00:44:04: Und natürlich sind in der ganzen TikTok-Bubble auch echte Talente die superentertänisch sind!
00:44:10: Wenn KI jetzt dafür sorgt dass noch mehr Content rauskommen entweder FullyKI generiert oder das die Influencer noch mehr machen können und die machen ihren Job ja auch gut muss man sagen... Dass die Time Spend mit unseren Medien dramatisch abnimmt, dass wir diesen Wettbewerb kaum noch standhalten können überhaupt im Blickfeld unserer Zielgruppe zu bleiben und das die Zahlungsbereitschaft der weiter nachwachsenden Generationen für Inhalte noch weiter sinkt.
00:44:38: Das ist die größte Sorge, die ich habe.
00:44:40: Was ist die grösste Chance?
00:44:41: Die größte Hoffnung wie Sie sehen?
00:44:43: Ich nehme momentan war, dass Menschen wieder gerne Menschen begegnen in realem Raum wie auch dass wir sehen, dass unsere Social-Media Präsenzen die an Menschen hängen ein starkes Engagement hervorrufen.
00:44:58: Viele Herzen hier und danke da!
00:45:00: Und du bist so toll das hat mir gerade eine Kollegin eben auch nochmal erzählt was sie jeden Tag da reinbekommen also wie personifiziert es ist?
00:45:07: Ich kann's noch nicht in eine klare Strategie greifen aber ich denke unsere Chance ist wirklich, dass wir als Menschen wieder noch mehr zusammenrücken miteinander in den Austausch gehen und den Wert menschsichtbar machen, in dieser ganzen Gemengelage.
00:45:23: Ganz vielen Dank für das Gespräch!
00:45:25: Vielen dank für den Besuch und danke für die Gespreiseinladung.
00:45:28: Das war Kassian Gokassian im Gespräch, im Touri II Podcast.
00:45:31: Hinterher nach dem Talk gab's übrigens super leckeren Mandarinen-Käsekuchen aus der Magazinküche des Verlags – da wird also nicht mit KI gekocht, sondern so richtig parhand und ganz in echt!
00:45:43: Wenn ihr jetzt sagt Kassyan GokASSIAN IN ECHT zu treffen das wärs dann leg ich euch den European Publishing-Kongress ans Herz.
00:45:51: Da findet am siebzehnten und achtzenden Juni in Wien statt und Kassiant Gokассian ist dort einer der Speaker zum KI-Einsatz in Verlagen und er steht hinterher auch sicher für das ein oder andere Gespräch zur Verfügung.
00:46:05: Außerdem könnt ihr unser heutiges Gespräch in der aktuellen Ausgabe von Cress Pro vertiefen.
00:46:11: Cassian Gokastian ist der Titelheld von Ausgabetvier, im Magazin Interview sind wir was so den KI Nerd Faktor angeht noch mal deutlich mehr in die Tiefe gegangen.
00:46:22: ich kann sagen Ich habe für meine eigene Arbeit sehr viel Inspiration daraus gezogen.
00:46:27: Links zum Kongress und zum Heft findet ihr in den Show notes.
00:46:30: Vom Podcast-Mikrofon verabschiedet sich jetzt TuriZwei-Chef.
00:46:33: Redakteur Markus Tranto, danke für eure Aufmerksamkeit!
00:46:36: Tschüss und bis zum nächsten Mal oder in
00:46:45: Wien!
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